Pureon bietet Hochleistungs-Verbrauchsmaterialien für die Metallographie zur präzisen und reproduzierbaren Probenpräparation. Unser Portfolio umfasst Schleif- und Polierpads sowie Diamantsuspensionen für konsistente Ergebnisse bei Metallen, Keramiken und modernen Werkstoffen.
Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Metallographie und Oberflächenbearbeitung unterstützen wir Labore und Qualitätskontrollteams bei der Optimierung ihrer Schleif- und Polierprozesse.
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Die Metallographie ist ein zentrales Verfahren der Werkstoffprüfung zur Untersuchung der Mikrostruktur und des Gefüges metallischer Werkstoffe. Sie ermöglicht die detaillierte Analyse von Metallen und Legierungen – von Gefügeaufbau und Phasenverteilung bis hin zu Korngrösse und möglichen Materialfehlern wie Porositäten, Rissen oder Einschlüssen.
Metallographische Untersuchungen kommen in Industrie, Forschung und Qualitätssicherung zum Einsatz. Sie dienen dazu, Herstellprozesse zu bewerten, Wärmebehandlungen zu überprüfen und das Werkstoffverhalten unter definierten Bedingungen zuverlässig zu analysieren. Durch präzise Präparations- und Ätzverfahren können so selbst feinste Gefügestrukturen sichtbar gemacht und bewertet werden.
Im Zuge der Entwicklung neuer Werkstoffe hat sich ergänzend der Begriff Materialographie etabliert. Während sich die Metallographie ausschliesslich auf metallische Werkstoffe konzentriert, umfasst die Materialographie die Untersuchung sämtlicher Werkstoffklassen wie Metalle, Keramiken, Kunststoffe, Verbundwerkstoffe und Beschichtungen.
Die Metallographie stellt somit einen wesentlichen Teilbereich der Materialographie dar.
Die Begriffe Metallographie und Metallografie bezeichnen denselben Fachbereich. „Metallographie“ entspricht der klassischen, in der Fachliteratur weiterhin gebräuchlichen Schreibweise, während im technischen Umfeld zunehmend auch die modernisierte Schreibweise „Metallografie“ verwendet wird.
Die Metallographie übernimmt eine zentrale Rolle in der Werkstoffprüfung und Qualitätssicherung. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Untersuchung und Bewertung der Mikrostruktur metallischer Werkstoffe, um Rückschlüsse auf Eigenschaften, Herstellprozesse und Schadensursachen ziehen zu können.
Zu den wichtigsten Aufgaben der Metallographie gehören:
1. Gefügeanalyse
Untersuchung von Gefügeaufbau, Phasenverteilung und Kornstruktur zur Beurteilung der Werkstoffeigenschaften.
2. Bestimmung der Korngrösse
Analyse der Kornstruktur zur Bewertung mechanischer Eigenschaften wie Festigkeit und Zähigkeit.
3. Prüfung von Wärmebehandlungen
Kontrolle von Härteprozessen, Vergüten, Glühen oder anderen thermischen Behandlungen anhand der Gefügeveränderung.
4. Fehler- und Schadensanalyse
Identifikation von Rissen, Porositäten, Einschlüssen, Lunkern oder anderen Materialfehlern zur Ursachenbestimmung.
5. Qualitätskontrolle in der Produktion
Überwachung von Fertigungsprozessen und Sicherstellung gleichbleibender Werkstoffqualität.
6. Schicht- und Beschichtungsprüfung
Messung von Schichtdicken und Beurteilung von Haftung sowie Gefügestruktur von Beschichtungen.
7. Dokumentation und Gutachtenerstellung
Erstellung normgerechter Prüfberichte zur technischen Bewertung und Nachweisführung.
Die materialographische Prüfung ist ein zerstörendes Prüfverfahren, bei dem die Probe aus dem Bauteil entnommen wird und nach der Präparation sie mikroskopisch untersucht wird, um Rückschlüsse auf Struktur, Phasen und mögliche Defekte zu ziehen.
Die materialographische Prüfung erfolgt nach einem strukturierten, normorientierten Verfahren und dient der qualifizierten Beurteilung der Mikrostruktur von Werkstoffen. Der Ablauf gliedert sich in mehrere aufeinander abgestimmte Schritte:
1. Probenentnahme
Entnahme einer repräsentativen Probe unter Berücksichtigung der Bauteilgeometrie, Belastungsrichtung und Fragestellung. Die fachgerechte Probengewinnung ist Voraussetzung für eine aussagekräftige Gefügeanalyse.
2. Einbetten
Falls erforderlich, wird die Probe in ein geeignetes Einbettmedium (Warm- oder Kalteinbettung) eingebettet. Dies gewährleistet Kantenstabilität und erleichtert die präzise Präparation.
3. Mechanische Präparation
Die Oberfläche wird in mehreren Schleif- und Polierstufen planparallel und frei von Verformungen hergestellt. Ziel ist eine artefaktfreie Oberfläche als Grundlage für eine zuverlässige mikrostrukturelle Untersuchung.
4. Ätzbehandlung
Durch eine werkstoffspezifische Ätzung werden Gefügegrenzen, Phasenanteile und strukturelle Merkmale kontrastiert und sichtbar gemacht.

5. Mikroskopische Analyse
Die Untersuchung erfolgt mittels Lichtmikroskopie oder – bei erhöhten Anforderungen – mittels Rasterelektronenmikroskopie (REM). Bewertet werden unter anderem Korngrösse, Phasenverteilung, Ausscheidungen, Rissbildungen, Porositäten oder Einschlüsse.
6. Bewertung und Dokumentation
Die Ergebnisse werden normgerecht ausgewertet, bildlich dokumentiert und in einem Prüfbericht zusammengefasst. Die materialographische Prüfung dient dabei der Qualitätssicherung, Prozessvalidierung, Werkstoffcharakterisierung oder Schadensanalyse.
Ein materialographischer Schliff ist eine präparierte Werkstoffprobe, die zur mikroskopischen Untersuchung der Mikrostruktur vorbereitet wurde. Ziel ist es, das Gefüge, die Phasenverteilung sowie mögliche Materialunregelmässigkeiten sichtbar und bewertbar zu machen.
Beim Polieren wird die Oberfläche weiter verfeinert, um Schleifspuren zu entfernen.
Typische Polierschritte:
Dabei kommen spezialisierte Metallografie-Poliermaschinen sowie definierte Poliermedien zum Einsatz. Das Metallografie-Kreisverfahren ermöglicht gleichmässige und reproduzierbare Ergebnisse.
Pureon bietet Schleif- und Polierlösungen, die exakt auf den metallografischen Schliff abgestimmt sind.
Beim metallographischen Schleifen werden Verformungsschichten, Schnittbeschädigungen und Unebenheiten systematisch abgetragen. Dabei ist eine kontrollierte Materialabnahme entscheidend, um Gefügeveränderungen oder Präparationsartefakte zu vermeiden.
Diamantschleifscheiben für reproduzierbare Ergebnisse:
Für das Grob- und Feinschleifen eignen sich die hochwertigen Diamantschleifscheiben von Pureon. Diese sind in Körnungen von 125 µm bis 3 µm verfügbar und ermöglichen eine effiziente, prozesssichere Präparation unterschiedlicher Werkstoffe.
Die Vorteile:
Durch den Einsatz abgestimmter Diamantkörnungen kann der Schleifprozess optimal an Werkstoff und Untersuchungsziel angepasst werden. Dies stellt eine zuverlässige Grundlage für nachfolgende Polier- und Analyseverfahren in der Metallographie sicher.
Das Polieren ist der entscheidende Schritt in der metallographischen Präparation. Ziel ist eine kratzerfreie, verformungsarme Oberfläche für eine präzise Gefügeanalyse.
Mit den Diamantsuspensionen der PURE-DS Serie bietet Pureon optimal abgestimmte Lösungen für reproduzierbare Polierergebnisse. Die Suspensionen sind in monokristalliner und polykristalliner Ausführung erhältlich und enthalten ein integriertes Schmiermittel für einen stabilen und sauberen Prozess.
Ihre Vorteile mit PURE-DS:
Die Kombination aus definierter Diamantkörnung, integrierter Schmierung und abgestimmtem Poliertuch sorgt für maximale Prozesssicherheit und eine zuverlässige metallographische Auswertung.
Für die Endpolitur kommt eine OPS-Feinpoliersuspension mit einer Partikelgrösse von 0,05 µm auf Basis von Siliziumdioxid (SiO₂) zum Einsatz. In Kombination mit dem Poliertuch MAMBO ermöglicht sie eine chemisch-mechanische Endpolitur und erzeugt eine hochglänzende, reliefarme Oberfläche für die abschliessende Gefügebewertung.
Die präzise Korngrössenbestimmung ist ebenfalls ein zentraler Bestandteil jeder materialographischen Analyse und liefert wichtige Hinweise auf Festigkeit, Härte und das mechanische Verhalten von Werkstoffen.
Mit unseren abgestimmten Schleif- und Poliermedien, einschliesslich der PURE-DS Diamantsuspensionen und der OPS-Feinpoliersuspension, werden Proben optimal vorbereitet. Die planparallele, kratzfreie Oberfläche ermöglicht eine zuverlässige Analyse von Korngrösse, Phasenverteilung und Mikrostruktur.
So erhalten Labore und Unternehmen präzise, reproduzierbare Ergebnisse, die für Qualitätskontrolle, Schadensanalyse oder die Optimierung von Fertigungsprozessen unverzichtbar sind.
Die Korngrösse eines Gefüges ist ein entscheidender Faktor für die mechanischen Eigenschaften von Werkstoffen. Sie wird beeinflusst durch Legierungselemente, Wärmebehandlung, Umformung und Abkühlgeschwindigkeit. Schnelles Abkühlen oder hohe Keimbildung führt zu feinkörnigen Gefügen, während langsame Abkühlung oft Grobkorngefüge erzeugt.
Zusammenhang zwischen Korngrösse und Festigkeit:
Feinkörnige Gefüge enthalten viele Korngrenzen, die die Bewegung von Versetzungen hemmen. Dadurch steigt die Festigkeit und das Material widersteht besser äusseren Belastungen.
Grobkörnige Gefüge haben weniger Korngrenzen, wodurch sie bei niedrigen Temperaturen weniger fest, aber bei höheren Temperaturen stabiler sein können. Bei hohen Temperaturen erweichen oder fliessen Korngrenzen feinkörniger Gefüge schneller, was die Festigkeit reduziert.
Vorteile der Feinkorn- und Grobkornstruktur auf einen Blick:
Die präzise Bestimmung der Korngrösse in der Materialographie ist daher unerlässlich für Qualitätskontrolle, Werkstoffauswahl und Prozessoptimierung.
Pureon Schleif- und Poliermedien ermöglichen zuverlässige Korngrössenanalysen mit konstant vergleichbaren Ergebnissen.
Die Härteumrechnung in der Metallografie ermöglicht den direkten Vergleich verschiedener Härteprüfverfahren und unterstützt Ingenieure, Prüfer und Labore bei der Bewertung von Werkstoffen.
Die Umrechnung zwischen den Skalen ist materialabhängig und liefert Näherungswerte. Exakte Aussagen erfordern stets die Kombination mit metallographischer Analyse und präziser Probenpräparation.
Durch optimierte Präparationslösungen können Gefüge und Härtebereiche klar sichtbar gemacht werden, wodurch die metallografische Härtebewertung zuverlässig und reproduzierbar wird.
Die Mikroskopie ist ein zentrales Werkzeug der Metallographie zur Analyse von Gefüge, Korngrösse und Materialfehlern. Präparierte Proben werden unter dem Lichtmikroskop oder Rasterelektronenmikroskop (REM/SEM) untersucht, um Phasen, Poren oder Risse sichtbar zu machen.
Die Methode unterstützt Qualitätskontrolle, Schadensanalyse und Werkstoffentwicklung und liefert präzise, reproduzierbare Ergebnisse.
Die Poliermedien von Pureon ermöglichen die Herstellung von Oberflächen, die mikroskopisch optisch glatt sind.
Diese hohe Oberflächenqualität ist entscheidend, da sie eine optimale metallografische Analyse des Gefüges erlaubt. Störende Faktoren wie Rauheiten, Kratzer oder Polierspuren werden durch den Einsatz der Pureon-Poliermedien verhindert, sodass eine präzise Untersuchung der Probe unter dem Mikroskop gewährleistet ist.
Für präzise und reproduzierbare metallographische Analysen ist eine sorgfältige Probenpräparation entscheidend. Pureon unterstützt Labore und Unternehmen durch hochwertige Verbrauchsmaterialien und umfassende Präparationskenntnisse.
Unser Surface Lab ist mit modernen Poliermaschinen optimal ausgestattet, sodass Proben effizient und planparallel geschliffen und poliert werden können. Mit den passenden Materialien und Verfahren sorgen Sie dafür, dass Ihre metallographischen Untersuchungen zuverlässig und aussagekräftig sind.
1. Was ist Materialographie?
Die Materialographie ist ein Verfahren der Werkstoffprüfung zur Analyse des inneren Gefüges von Metallen und Legierungen. Durch Schliffpräparation und mikroskopische Untersuchung lassen sich Struktur, Korngrösse, Phasen und mögliche Fehler sichtbar machen.
2. Wofür wird Materialographie eingesetzt?
Materialographische Untersuchungen werden in der Qualitätssicherung, Schadensanalyse, Forschung und Prozessoptimierung eingesetzt, um Materialeigenschaften zu bewerten und Herstellprozesse zu kontrollieren.
3. Welche Informationen liefert eine materialographische Untersuchung?
Sie liefert Erkenntnisse über Gefügeaufbau, Phasenverteilung, Korngrösse, Einschlüsse und Verformungen, die für die Bewertung von Werkstoffen entscheidend sind.
4. Ist Materialographie ein zerstörendes Prüfverfahren?
Ja, die Materialographie zählt zu den zerstörenden Prüfverfahren, da Materialproben entnommen und präpariert werden, wodurch sie nicht mehr in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden können.
5. Welche Rolle spielen Verbrauchsmaterialien in der Materialographie?
Verbrauchsmaterialien wie Schleif- und Poliermedien bilden die Basis für präzise und reproduzierbare Probenpräparation. Pureon bietet darauf abgestimmte Lösungen für die gesamte Materialographie.
6. Wie unterstützt Pureon materialographische Prüfprozesse?
Pureon liefert optimale Präparationsmedien und Systeme, die eine gleichbleibend hohe Qualität der Proben gewährleisten und damit zuverlässige Materialanalyse ermöglichen.
7. Für welche Werkstoffe bietet Pureon Lösungen?
Pureon entwickelt Lösungen für die Materialographie unterschiedlichster Werkstoffe, darunter Stähle, Aluminiumlegierungen, Hartmetalle und keramische Materialien.
8. Warum ist reproduzierbare Probenpräparation wichtig?
Reproduzierbare Präparation ist entscheidend, um vergleichbare und nachvollziehbare Ergebnisse zu erhalten. Pureon legt besonderen Wert auf konsistente Prozesse, die höchste Analysequalität sicherstellen.
9. Wie unterstützt Pureon die digitale Materialographie?
Nur sauber präparierte Proben ermöglichen zuverlässige digitale Auswertungen und den Einsatz von Materialographie-Software. Pureons hochwertige Präparationsmedien schaffen die Grundlage für digitale Bildanalyse und präzise Auswertungen.